Dual – Control für Hauswasserinstallationen
Technikerklärung:
Dem Verfahren liegt die Aufgabe zu Grunde, zum einen Korrosionsschäden, Wasserstein- und Keimbildung zu verhindern, zum anderen Wasserverluste in Hausinstallationen frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.
Dual - Control heißt doppelte Kontrolle und so ist die neue Patenttechnologie auch zu verstehen. Aus langjähriger Erfahrung weiß man, dass Wasserschäden durch die verschiedenste Art und Weise auftreten können. Sei es durch Korrosion, Verschleiß oder technische Defekte. Da die Schäden oft erst sehr spät erkannt werden, sind die Folgeschäden auch meist sehr unangenehm und teuer. Oft sind es auch Schäden in unzugänglichen und unüberwachten Bereichen, wo eine Kontrolle nicht möglich ist, z. B. nicht bewohnte Häuser und Wohnungen, Urlaubs- und Ferienzeit, Stillzeiten in Büro- und Industrieobjekten. Geringfügige Schäden werden oft erst sehr spät erkannt, weil sie in Mauerwerken, Schächten und Isolierungen immer wieder durch Warmwasserleitungen abtrocknen. Der Schaden wird jedoch immer größer, da die Nässe auf andere Systembereiche übergreift.
Auch viele Armaturen und Ventile in Hauswasserinstallationen sind jahrelang undicht und werden nicht bemerkt. Der resultierende Wasserverbrauch ist dabei dementsprechend hoch.
Die Dual - Controltechnik
erkennt über eine untypische Wasserentnahme einen Wasserverlust. Die
maximale tägliche Wasserentnahme in einem Wohnhaus liegt zeitlich bei
5 %. Die kompressive Stagnationsvorhaltung ist somit mindestens 95 %. Bei
anderen Objektarten ist die Wasserentnahme noch geringer. Also ist es unnormal,
dass z.B.
4 Stunden anhaltend in einem Mehrfamilienhaus Wasser entnommen wird.
Über einen Volumenwächter wird dieser Zeitrahmen erfasst und ein Absperrkugelventil am Hauptwassereingang geschlossen, somit wird nachfliesendes Wasser gestoppt. Durch die vorgenommene Wasserunterbrechung ist jeder Hausbewohner über eine Störung im System hingewiesen und kann den verantwortlichen Betreiber einer Hauswasserinstallation informieren, um den Schaden und Wasserverlust überprüfen zu lassen. Über eine Umgehungsleitung bleibt eine geringfügige Wasserversorgung druckreduziert vorhanden.
Die zweite Kontrollsicherung ist eine Steuereinheit, die prophylaktisch Korossion, Wasserstein und Keimbildung unterbindet. Da man seit langem weiß, dass Stagnation die hauptsächliche Ursache für jegliche Elementbildung in Wassersystemen ist, muss das Lebensmittel Wasser aktiviert werden. Durch die prozentual geringe Wasserentnahme in Trinkwasseranlagen wird der kompressive Stagnationsdruck permanent entspannt. Warum einen unnötigen und gefährlichen Volumendruck vorhalten, den man nicht benötigt. Erst bei einer Wiederentnahme an einer Zapfstelle wird das nötige Volumen über eine Umgehungsleitung mit Motorkugelventil erhöht.
Somit wird eine permanente Druck – Entspannung an der Innenwandung des Systems vollzogen und jegliche Elementbildung verhindert. Da Wasser als Flüssigkeit inkompessiv ist, kann der nötige Volumendruck in wenigen Sekunden sichergestellt werden.
Die Dual – Controltechnik
vereint somit Prophylaxe und Überwachungssicherung.

