Trinkwassersystem-Hygiene

Für viele Betreiber von Trinkwassersystemen ist Korrosions- und Wassersteinbildung das größte Problem. Diese Erscheinungen sind jedoch nur das Abbild von verschlammten, verkeimten und unhygienischen Systemen.

Ein Trinkwassersystem über das wichtigstes Lebensmittel bewegt und befördert wird, sollte den hygienischen Anforderungen gerecht werden. Es sollte frei sein von Produkten, die das Trinkwasser negativ verändern können.
Die Otto Kamp-Erfindungen basieren auf einer praktischen Feststellung, nämlich dass Trinkwassersysteme oftmals nicht als Trinkwassersysteme bezeichnet werden können. Bereits von Beginn an werden diese unhygienisch an den Betreiber übergeben. Auch über den jahrelangen Betrieb hinweg werden sie weder gewartet, gereinigt noch hygienisch erhalten.

Gemäß den Technischen Regeln für Trinkwasserinstallationen sollten Warmwasserspeicher einer jährlichen Inspektion unterzogen werden. Dies wird jedoch selten praktiziert. Verrottete, verkeimte und da her allgemein unhygienische Trinkwassersysteme waren ausschlaggebend für die Otto Kamp-Technologie.

Warum ist Keim-, Korrosions- und Wassersteinbildung an der Rohrwand überhaupt möglich?

Der kompressive Stagnationsdruck lässt eine notwendige Fließbewegung an der Rohrwandung nicht zu. Das heißt, die Verweilzeit von Stagnationswasser an der Rohrwandung ist zu lang. Nur wenn das Element "Wasser" an derselben Stelle kompressiv steht (Unter Druck und nicht fließend), verändert es sich extrem negativ. Des Weiteren kommt das Problem der Wasserstein-, Korrosionsbildung hinzu, welches bis hin zum Totalverschluß der Rohrleitungen führen kann sodass gar kein Wasser mehr an den Entnahmestellen ankommt. Die Korrosions- und Wassersteinablagerungen bieten zudem einen perfekten Nährboden für Keime und Bakterien. Schadensfälle durch Korrosion sind ebenfalls an der Tagesordnung, mit der Folge teurer Begleitumstände.

Entstehung von Legionellenbildung nach praktischen Erfahrungen der Otto Kamp GmbH

Die Vermehrung von Legionellen findet hauptsächlich in zentralen Warmwassersystemen statt, jedoch auch in zu niedrig eingestellten dezentralen – Warmwasserspeichern und in Kaltwasserleitungen durch Übertragungswärme. Der Grund hierfür sind oft zu große Warmwasserspeicher, überdimensionierte Rohrsysteme und die Warmwasserzirkulationsleitung. Das erwärmte Trinkwassersystem funktioniert ähnlich wie ein Heizsystem. Der permanente Warmwasserzirkulationskreislauf lässt einen notwendigen Frischwasseraustausch nicht zu. Das bedeutet, ein Teil Altwasser wird immer wieder über die Zirkulationsleitung zurückgeführt und somit auch die Legionellenbrut.
Die zu groß dimensionierten Rohrleitungen und der kompressive Druck an der Rohrwandung lässt eine notwendige Fließbewegung nicht zu. Dadurch können sich unterstützt durch den Stagnationsdruck Keime und Bakterien bilden. Die Zirkulationsleitung als nicht direkte Entnahmeleitung ist nur zur Wärmebereithaltung ein gefährlicher Legionellenüberträger. In dieser Leitung sind Temperaturschwankungen von 55°C bis 35°C möglich und damit ein idealer Lebensraum für Legionellen.