Volumensteuerung
für Trinkwassersysteme
Wasser ist unser wichtigstes Mineralprodukt. Es muss fließen,
um seine Natürlichkeit zu erhalten. Unsere Volumensteuerung für
Trinkwassersysteme belebt das Wasser und verspricht ca. 30% Wassereinsparung,
indem man nur soviel Wasser verbraucht, wie auch genutzt wird! Gleichzeitig
wird Korrosions-, Wasserstein- und Keimbildung verhindert.
Korrosions-, Wasserstein- und Keimbildung entstehen hauptsächlich durch
kompressive Stagnation. Wasser als lebendes Element versucht in Form dieser
Erscheinungen der kompressiven Stagnation auszuweichen. Denn nur wenn Wasser
kompressiv unbewegt steht, verändert es sich negativ.
In einer Hauswasserinstallation wird das Wassersystem täglich maximal
5% genutzt, also bleibt das System zu 95% der Zeit unbenutzt.
Trotz dieser geringen Nutzung steht das Wassersystem während der ganzen
Zeit unter einem gewissen Versorgungsdruck, der jedoch ausschließlich
dann benötigt wird, wenn das System tatsächlich genutzt wird.
Darüber hinaus ist der Druck, unter dem ein Trinkwassersystem steht,
so ausgelegt, dass die Möglichkeit besteht, an allen Wasserentnahmestellen
gleichzeitig Wasser zu entnehmen. Dieser Vorgang findet jedoch nie statt.
Die Entnahmestellen innerhalb einer Hauswasserinstallation werden erfahrungsgemäß
nur vereinzelt gleichzeitig genutzt.
Dieser in der Regel viel zu hohe Druck wird an den Entnahmestellen zwangsweise
gedrosselt. Im System selbst bleibt der Druck jedoch unverändert hoch.
In anderen Gebäuden, die nicht als Wohnraum genutzt werden, wie zum Beispiel
Schulen, Kindergärten, Bürogebäude oder ähnliches, ist
die Stagnationszeit noch länger. Innerhalb einer Hauswasserinstallation
solcher Gebäude wird das System oft Tage oder, zum Beispiel in der Ferienzeit,
wochenlang nicht benutzt! Auch Hotels unterliegen dieser Problematik und gelten
diesbezüglich als stark gefährdet.
Warum also sollte man eine Wasserinstallation, die ja oft nur kurze
Zeit in Benutzung ist, ständig diesem hohen Versorgungsdruck aussetzen?
Aus dieser Frage und unseren praktischen Erfahrungen heraus entstand die Idee
zu unserer neusten Erfindung, der Volumensteuerung für Trinkwassersysteme.
Die Funktion der Volumensteuerung
Die Steuerung hat die Aufgabe immer genau die Menge an Wasser an die Entnahmestellen
zu liefern, die im Augenblick tatsächlich benötigt wird. So soll
erreicht werden, dass das Wasser nicht kompressiv stagniert. Im Gegenteil,
das Wasser soll in den Rohren fließen können und somit belebt werden.
Indem das Wasser fließen kann, wird ein Selbstreinigungsprozess der
Trinkwasseranlage ermöglicht und eine erforderliche Schutzschichtbildung
findet statt. Durch diesen Prozess wird die allgemeine Elementbildung wie
zum Beispiel Korrosions-, Wasserstein- oder Keimbildung an der Rohrinnenwand
verhindert.
Die OTTO KAMP Volumensteuerung hält im System über einen Druckminderer
einen Mindestdruck von zirka 1,5 bar. Dieser Druck reicht aus, um eine normale
Wasserversorgung zu gewährleisten. Wird tatsächlich einmal mehr
Wasser entnommen, steuert die Volumensteuerung über einen Druckwächter
ein Umgehungsventil an und liefert mehr Druckvolumen. Nach dieser Mehrbeanspruchung
regelt die Steuerung automatisch wieder auf den Mindestbetriebsdruck ein.
Diese Technik wurde nach den geforderten Regeln für Trinkwasserinstallationen
entwickelt. Vor dem Einbau der Volumensteuerung sollte das System nach den
hygienischen und technischen Vorgaben erstellt werden.

